Sterben-alles hat seine Zeit

 

 

"Ich weiß nicht, wie ich das Sterben meines

Vaters ohne die Beratungsstelle verkraftet hätte",

erzählt eine junge Frau."Hilflos musste ich

zusehen, wie sein Körper verfiel.Ich wusste

nicht, wie ich auf ihn zugehen sollte."

 

Eines Tages hörte sie von der Beratungsstelle für

Krebskranke und ihre Angehörigen beim

Diakonischen Werk.Für andere ist die

Telefonseelsorge die letze Hilfe, wenn sie sich

von Gott und der Welt im Stich gelassen fühlen.

Sie ist rund um die Uhr erreichbar, vertraulich

und anonym.Angst, Einsamkeit,

Partnerprobleme, Schwierigkeiten mit den Kindern

kommen da zur Sprache.

 

Menschliche Not hat viele Gesichter.Auch

Sterbende zu begleiten ist eine wesentliche

Aufgabe der christlichen Gemeinde.

Nächstenliebe und die Achtung vor der

Menschenwürde fordern, dass niemand einsam

sterben soll.

 

Gott hat an unserem begrenzten Leben

teilgenommen.Er ist Mensch geworden und in

Jesus Christus gestorben.Die Botschaft seiner

Auferstehung und der Glaube daran stehen gegen

alle Sterbe-und Todeserfahrungen.

 

Quelle:EKD 2002